top of page

Hier findest du noch mehr 

WISSENSWERTES

Die Logopädie unterstützt Menschen jeden Alters dabei, ihre Kommunikations- und Schluckfunktionen zu verbessern. Sie umfasst die Diagnostik und Therapie von Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen und fördert eine klarere Verständlichkeit, eine gesunde Stimme sowie sicheres Schlucken. Ziel ist es, individuelle Fähigkeiten zu stärken und mehr Leichtigkeit im Alltag zu ermöglichen.

STIMME

Die Stimme ist weit mehr als ein Werkzeug – sie ist Ausdruck von Persönlichkeit, Emotion und Identität. Mit ihr treten wir in Beziehung, überzeugen, berühren und zeigen, wer wir sind. Eine gut funktionierende, belastbare Stimme schenkt Sicherheit, Präsenz und Freude am Sprechen und Singen – und trägt wesentlich zu Wohlbefinden, Selbstvertrauen und Lebensqualität bei.

Positive Effekte des therapeutischen Stimmtrainings:

  • Körperlich: bessere Atemökonomie, belastbarere Stimme, effizientere Phonation und optimierte Koordination der an Stimme und Schlucken beteiligten Strukturen

  • Psychisch: Stressreduktion, Stimmungsaufhellung, gesteigertes Selbstvertrauen und emotionale Stabilität

  • Sozial & funktionell: gestärkte Kommunikationsfähigkeit, Präsenz und Teilhabe

  • Klinisch nachgewiesene Wirksamkeit u. a. bei Dysphonien, neurologischen Erkrankungen, COPD und nach onkologischen Therapien

 

Stimmtraining und Singen wirken ganzheitlich

auf Körper, Psyche und Lebensqualität.

STIMMSTÖRUNG

Wenn die Stimme heiser, müde oder kraftlos wird, kann das den Alltag stark belasten. Dysphonien (Stimmstörungen) entstehen durch Überlastung, unökonomische Stimmgebung oder Veränderungen an den Stimmlippen. Gemeinsam arbeiten wir daran, wieder eine freie, belastbare und angenehme Stimme zu finden.

Mögliche ärztliche Diagnosen:
Dysphonie (funktionell/organisch/psychogen), Reinke-Ödem, Stimmlippenknötchen, Kontaktgranulom, Phonationsverdickungen, Stimmlippenlähmung (Parese), Stimmlippenpolyp, chronische Laryngitis, Dysodie.

Mögliche Hinweise:
- Stimmklangveränderungen (Heiserkeit, Rauigkeit, Stimmversagen)

- eingeschränkte Leistung (reduzierter Stimmumfang, erschöpfte Stimme, Anstrengungsgefühl)

- Missempfinden in der Halsregion (Druck- oder Kloßgefühl, häufiges Räuspern, Husten)

SCHLUCKEN

Schluckbeschwerden können in jedem Alter auftreten und zeigen sich oft durch wiederholtes Verschlucken, Husten beim Essen oder das Gefühl, dass Speisen „steckenbleiben“. Ziel der Therapie bei einer  Schluckstörung (DYSPHAGIE) ist, ein sicheres, angenehmes und effizientes Schlucken im Alltag.

Mögliche ärztliche Diagnosen:
Neurogene Dysphagie (z. B. nach Schlaganfall oder bei Parkinson), Presbyphagie, postoperative Dysphagie, tumorbedingte oder radiogene Schluckstörung, Reflux-bedingte Probleme.

Mögliche Hinweise:
Husten oder Räuspern beim Essen, gurgelnde Stimme, lange Essenszeiten, häufige Infekte, Gewichtsverlust, "steckenbleiben" der Nahrung im Hals.

OROFAZIALE MYOFUNKTIONELLE STÖRUNG

Bei einer myofunktionellen Störung arbeiten Lippen, Zunge und Kiefer nicht optimal zusammen. Das kann sich auf Atmung, Schlucken, Muskelspannung und sogar die Zahn- und Kieferentwicklung auswirken. Die Therapie verbessert die Balance der Muskulatur und unterstützt gesunde Funktionen.

Mögliche ärztliche Diagnosen:
Myofunktionelle Störung, orofaziale Dysfunktion, Mundatmung, atypisches/infantiles/viszerales Schluckmuster, Zungenprotrusion, Tonusstörung im orofazialen Bereich, Artikulationsstörung, Interdentalität, Malokklusion (z. B. offener Biss).

Mögliche Hinweise:
Mundatmung, offener Mund, auffälliges Schluckmuster, reduzierte Lippen- oder Zungenkraft, Aussprachestörung, Zahn- oder Kieferfehlstellungen.

bottom of page